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Gleichstellungsbeauftragte


Lisa Meyer ist die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Emmerich am Rhein.

Elisabeth Meyer ist Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Emmerich am Rhein. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Emmerich am Rhein hat in erster Linie die Aufgabe, die Gleichstellung und Gleichbehandlung von Mann und Frau in Kooperation mit der Dienststellenleitung, den Führungskräften und dem Personalamt innerhalb der Verwaltung zu fördern. Verschiedene gesetzliche Grundlagen legen den Aufgabenkreis der Gleichstellungsbeauftragten fest.

Sie fördert und entwickelt im Rahmen ihrer Themenschwerpunkte geschlechtergerechte Strukturen. Dazu bearbeitet sie Stadtratsvorlagen, beteiligt sich an Personalauswahlverfahren, organisiert Arbeitskreise und Veranstaltungen und erstellt Informationsmaterial.

Die Gleichstellungsstelle berät Bürgerinnen und Bürger zum Thema Gleichberechtigung von Frauen und Männern und gibt konkrete Informationen, an wen man sich wenden kann, wenn ein Anliegen weitere Stellen betrifft.

Die Gleichstellungsstelle ist für Sie da, wenn Sie Anregungen oder Beschwerden zum Thema Gleichstellung haben oder wenn Sie Informationen oder Auskünfte benötigen, z.B.

  • Welches Amt ist zuständig, wenn ich mich benachteiligt fühle?
  • Wer kann mir in einer Krise helfen?
  • Welche Angebote für Frauen gibt es in Emmerich am Rhein?
  • Fragen zu Minijobs, Existenzgründung, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Mobbing, Teilzeitregelungen, Kündigungsschutz, Kinderbetreuung, Unterhaltsfragen, Sorgerecht, häusliche Gewalt, Rentenfragen, Angebote der Pflege und vieles mehr.

Aktionen zu gleichstellungsrelevanten Themen

(Selbst-) Marketing – Sie sind einzigartig!

Gleichstellungsbeauftragte mit Referentin Anja Merl

Im historischen Ratssaal der Stadt Kalkar trafen sich rund 30 Unternehmerinnen und Gründerinnen und weitere interessierte Frauen zu einem besonderen Veranstaltungsformat. Zum Thema Selbstmarketing startete die Referentin Anja Merl mit ihrem Impulsvortrag „Sie sind einzigartig!“. Im anschließenden Workshop wurden Fallbeispiele der Teilnehmerinnen bearbeitet. „Natürlich gibt es immer andere, die Gleiches oder Ähnliches anbieten wie Sie. Aber es gibt niemanden, der es so anbietet wie Sie“, so die Referentin Anja Merl. Ziel der Veranstaltung war die Analyse der individuellen Möglichkeiten und des eigenen Potentials. Abklärung und Profilschärfung der Unternehmerinnenpersönlichkeit sowie die Reflexion der Rahmenbedingungen wurden ausführlich diskutiert. Nach Ende der Veranstaltung blieb bei einem kleinen Imbiss Zeit zum persönlichen Netzwerken.

Organisiert wurde die Veranstaltung von den Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve sowie Competentia NRW und dem Startercenter NRW Niederrhein. „Format:gründerin“ ist ein Veranstaltungsformat exklusiv für Starterinnen aus Duisburg und vom Niederrhein. Es soll dazu ermutigen, Geschäftsideen konsequent zu verfolgen und persönliche Netzwerke auszubauen. Branchenübergreifend, lokal und regional.

"Gewalt kommt nicht in die Tüte!"

Gemeinsamer Aktionstag mit allen Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Kleve

300 gefüllte Brötchentüten wurden anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen von den Gleichstellungsbeauftragten am Fachmarktzentrum in Kalkar verteilt. Mit den Worten „Darf ich Ihnen etwas schenken?“ ließen sich auch misstrauische Passanten davon überzeugen, eine Brötchentüte, bedruckt mit den Kontaktdaten des bundesweiten Hilfetelefons, anzunehmen. Das Präsent soll für das Thema häusliche Gewalt sensibilisieren. „Häusliche Gewalt ist immer noch ein wichtiges Thema“, so Andrea Hermanns, Leiterin des Frauenhauses in Kleve. Studien zufolge ist jede dritte bis vierte Frau einmal im Leben von häuslicher Gewalt betroffen. Im Jahr 2017 wurden im Klever Frauenhaus insgesamt 33 Frauen und 22 Kinder aufgenommen. Ziel der Aktion unter dem Motto „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ war es, Menschen auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und über mögliche Hilfsangebote zu informieren.

Bundesweites Hilfstelefon

Am bundesweiten Hilfetelefon erhalten Frauen mit Gewalterfahrung unter der Nummer 08000 116 016 eine Beratung, wie sie sich aus gewaltbestimmten Lebenssituationen im privaten und öffentlichen Umfeld lösen können. Mit Hilfe eines Übersetzungsdienstes, der ebenfalls rund um die Uhr verfügbar ist, kann die telefonische Beratung in insgesamt 15 Sprachen gewährleistet werden. Ein Gebärdensprachdolmetscherdienst ermöglicht auch gehörlosen oder hörbeeinträchtigten Frauen, Beratung in Anspruch zu nehmen. Das gesamte Angebot ist kostenlos, anonym, für alle und zu jeder Zeit verfügbar. Das Hilfetelefon bietet nicht nur betroffenen Frauen die notwendige Unterstützung. Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde, sowie Fachkräfte können sich mit ihren Fragen an das Hilfetelefon wenden.

Kontakt

Elisabeth Meyer
Rathaus Fährstraße
Geistmarkt 1
46446 Emmerich am Rhein

Tel: 0 28 22 / 75-19 50
Elisabeth.Meyer@stadt-emmerich.de