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Betrieb von Schulen/Kitas


Trotz der zusätzlichen Maßnahmen zur Beschränkung von Kontakten, die von der Konferenz der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin am Mittwoch, 28. Oktober 2020 vereinbart worden sind, bleiben Schulen und Kindertagesstätten weiterhin offen. Über zusätzliche Schutzmaßnahmen entscheidet das Land NRW. Sobald neue Regelungen bekannt sind, werden sie hier veröffentlicht.

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Schulen

Ab dem ersten Schultag nach den Herbstferien (Montag, 26. Oktober 2020) gelten auf Grund der steigenden Infektionszahlen wieder zusätzliche Schutzmaßnahmen in allen Schulen in NRW. Nach aktuellem Stand (22.10.2020; 8:00 Uhr) soll der Regelbetrieb an allen Grund- und weiterführenden Schulen in regulärer Klassenstärke wieder aufgenommen werden.

Maskenpflicht im Unterricht

Allerdings sind ab dem 26.10. alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet im Schulgebäude und auf dem Pausenhof eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Ab der 5. Klasse gilt die "Maskenpflicht" auch im Unterricht. Insbesondere für den Sportunterricht, bei Prüfungssituationen oder für das Essen und Trinken in den Pausenzeiten können die einzelnen Schulen Ausnahmeregelungen treffen. Bei Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen kann im Klassenraum auf das Tragen der Maske verzichtet werden.

Belüftung im Schulbetrieb

Um das Ansteckungsrisiko über Aerosole zu verringern, sind alle Schulen angehalten die Räumlichkeiten regelmäßig wie folgt zu lüften:

  • Stoßlüften alle 20 Minuten
  • Querlüften, wo immer es möglich ist
  • Lüften während der gesamten Pausendauer

Im Vorfeld hat die Stadt Emmerich am Rhein in allen Schulen eine gemeinsame Begehung mit jeweiligigen Schulleitungen durchgeführt. Dabei wurde vereinbart, dass an allen Eingängen Desinfektionsmittel für die Kinder bereit steht. Außerdem wurden Reinigungsintervalle der Klassenräume und Sanitäranlagen erhöht.

Kindertagesstätten und Kindertagespflegepersonen

Seit dem Ende der Sommerferien läuft in den Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege (bei Tagesmüttern und -vätern) wieder der Regelbetrieb. Coronabedingt kann es je nach Einrichtung allerdings bestimmte Einschränkungen in den gewohnten Abläufen geben. Das bedeutet allerdings auch, dass ab August wieder der volle Elternbeitrag für die Betreuungsangebote erhoben wird. Vor dem ersten Besuch der Kindertagesstätte oder der Kindertagespflegeperson müssen Eltern eine Erklärung über den Umgang mit Krankheitssymptomen ausfüllen. Der Vordruck kann am Ende der Seite unter "Downloads" heruntergeladen werden.

Mein Kind wurde wegen COVID-19-Krankheitssymptomen nicht betreut. Wann kann ich das Betreuungsangebot wieder nutzen?

Grundsätzlich gilt, dass Kinder, die wegen COVID-19-Krankheitssymptomen nicht betreut wurden, vor der erneuten Aufnahme der Betreuung seit 48 Stunden ohne Symptome sein müssen. Dies müssen Eltern schriftlich bestätigen. Den entsprechenden Vordruck finden Sie am Ende der Seite und "Downloads". Bei begründeten Zweifeln an der Symptomfreiheit kann die Leitung der Einrichtung oder eine Kindertagespflegeperson von den Eltern verlangen, dass das Kind vor der Wiederaufnahme der Kinderärztin oder dem Kinderarzt vorgestellt wird.

Im Fall einer nachgewiesenen Infektion und in meldepflichtigen Verdachtsfällen nach dem Infektionsschutzgesetz ist weiter eine ärztliche Bestätigung erforderlich, dass eine Weiterverbreitung nicht mehr zu befürchten ist.

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