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Infos zu Veranstaltungen/Sport/Kultur


Zur Einschränkung von sozialen und persönlichen Kontakten hat die Landesregierung NRW eine Coronaschutzverordnung erlassen, in der ein weitreichendes Kontaktverbot für ganz Nordrhein-Westfalen festgelegt ist. Dies Regelungen werden nach und nach gelockert. Ab dem 15. Juni 2020 treten mit der Neufassung der Coronaschutz-Verordnung NRW (am Ende der Seite unter "Downloads") weitreichende Lockerungen mit Bezug auf öffentliche und private Veranstaltungen und Versammlung in Kraft. Die aktuelle Fassung der Verordnung finden Sie am Ende der Seite unter "Downloads".

Veranstaltungen und Versammlungen

Private Veranstaltungen

Sportangebote

Bußgelder

Öffentliche Veranstaltungen und Versammlungen (ab 15.7.2020)

Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 300 Personen sind unter Auflagen zu Abstands- und Schutzvorkehrungen erlaubt. Hier gelten Regelungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit der Zuschauer und Teilnehmer.

Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen kann bei Erstellung von Sitzplänen und Sicherstellung der Rückverfolgung der Teilnehmer die Abstandsregelung von 1,5 Meter entfallen. Das gilt auch für außerschulische Bildungsangebote oder kulturelle Veranstaltungen, wenn feste Sitzplätze gegeben sind. Die Vorgaben zur Rückverfolgbarkeit sehen die Erfassung der Daten der Teilnehmer sowie die Erstellung eines Sitzplans vor, der erfasst, wo welche anwesende Person gegessen hat.

Große Veranstaltungen wie Straßenfeste, Schützen- und Weinfeste oder ähnliche Festveranstaltungen bleiben weiterhin bis mindestens zum 31. Oktober 2020 untersagt. Das gilt auch für Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sowie Sportfeste.

Private Veranstaltungen (ab 15.7.2020)

Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter bleiben weiterhin untersagt. Ausnahmen gelten für Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstagsoder Abschlussfeiern, die unter Auflagen wieder stattfinden können. Diese Festveranstaltungen sind mit höchstens 150 Teilnehmern möglich, wenn Hygieneregeln beachtet werden und die Teilnehmer im Sinne einer Rückverfolgung erfasst sind.

Unter diesen Voraussetzungen kann etwa bei standesamtlichen Trauungen oder dem Zusammenkommen nach einer Beerdigung auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden. Diese Feiern können in abgetrennten Räumlichkeiten auch in gastronomischen Einrichtungen und Hotels wieder stattfinden.

Sportangebote

Bereits seit Anfang Mai ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet. Seit Ende Mai sind auch nicht-kontaktfreie Sportarten im Bereich des Breiten- und Freizeitsport im Freien wieder gestattet. Ab dem 15. Juli 2020 gilt im nicht-kontaktfreien Sportbetrieb - für Training und Wettkampf, drinnen und draußen - die Obergrenze von 30 Teilnehmer/innen.
Sportwettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport können unter Auflagen auch in Hallen wieder stattfinden.

Der Reitsport ist auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen zulässig.

Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen. Das Schwimmbad Embricana bleibt aber, wie viele andere Hallenbäder in der Region, noch weiterhin geschlossen. Sportliche Wettbewerbe im Kinder-, Jugend- und Amateurbereich sind dann ebenfalls zulässig – die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen ist unter Auflagen gestattet.

Bußgelder

Die Landesregierung hat dazu auch einen umfangreichen Bußgeldkatalog erlassen. Unter anderen werden bei Verstößen folgende Bußgelder fällig:

Teilnahme an einer Veranstaltung oder Versammlung:
Teilnehmende Person > 400 Euro

Nichteinhaltung der Hygiene-und infektionsschutzvorgaben:
Veranstalter, bei jur. Personen Geschäftsführung o.ä. > 1.000 Euro

Ansammlungen von mehr als 10 Personen und ein Verstoß gegen das Verbot öffentliche Veranstaltungen durchzuführen gelten als Straftat (!) und können - je nach Schwere des Verstoßes - mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden.

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