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Infos für Gastronomen


Die Konferenz der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin hat am Mittwoch, 28. Oktober 2020 weitere weitgehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen. Auf der Grundlage hat das Land NRW eine Neufassung der Coronaschutz-Verordnung erlassen, die ab Montag, 2. November 2020 bis Ende November gültig sein wird (am Ende der Seite unter "Downloads").

Darin werden sämtliche Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, untersagt. Die Belieferung sowie der Außer-Haus-Verkauf von Speisen bleibt zulässig, wenn die Mindestabstände und Hygieneanforderungen eingehalten werden. Der Verzehr der Speisen ist in einem Umkreis von 50 Metern um die Gastronomische Einrichtungen untersagt.

Außerdem müssen Gastronomiebetriebe und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen (z.B. Diskotheken, Clubs, Spielhallen, Ausflugsschiffe) geschlossen bleiben. Übernachtungsangebote für touristische Zwecke sind ebenfalls nicht mehr zulässig.
Auch nach dem 30. November kann es weitere Einschränkungen insbesondere bei touristischen Beherbergungen und Reisen geben. Diese können sich auch kurzfristig ändern. Touristen werden daher gebeten, sich vorher zu informieren, ob Sie im genannten Buchungszeitraum zum angestrebten Reisezweck beherbergt werden dürfen. Eine Übersicht zu den geltenden Regelungen finden Sie hier: https://www.deutschertourismusverband.de/service/coronavirus/uebersicht-zu-behoerdlichen-massnahmen.html.
Eine Verantwortung für Aktualität und Vollständigkeit der Informationen auf den verlinkten Seiten können wir nicht übernehmen.

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Vorschriften für Gastronomen und Beherbergungsbetriebe

Bußgelder

Förderung und Soforthilfe

Vorschriften

Zwecks Eindämmung der Corona-Pandemie gelten ab Montag, 2. November 2020 in ganz Nordrhein-Westfalen weitere Einschränkungen für Gastronomie, Hotellerie und Tourismus:

  • Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist bis zum 30. November 2020 untersagt. Zulässig sind aber die Belieferung mit Speisen sowie der Außer-Haus-Verkauf von Speisen.
  • Übernachtungsangebote für touristische Zwecke sind nicht mehr zulässig. Damit entfällt auch die Nutzung von Ferienwohnungen, Ferienhäusern und Campingplätzen.
  • Der Betrieb von Zoos, Tierparks, Freizeitparks, Ausflugsschiffen (mit Hygienekonzept), Touristinformationen, Fahrrad- und Bootsverleihen, Clubs, Discotheken und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt.
    Das gleiche gilt auch für Bars und Wellnesseinrichtungen (z.B. Nagelstudios, Tätowierer, Maniküre, Massage).
    Auch Thermen, Schwimmbäder und Saunabetriebe müssen ihren Betrieb gemäß der geltenden Coronaschutz-Verordnung NRW (am Ende der Seite unter "Downloads") wieder schließen. Davon ist auch das Schwimmbad und die Saunalandschaft Embricana betroffen.
  • Reisebusreisen sind unter Beachtung der festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards möglich.
Lieferdienste / Außer-Haus-Verkauf

Die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf durch Restaurants, Gaststätten, Imbisse, Mensen, Cafés und Kantinen ist zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verpflichtet ("Maskenpflicht"). Außerdem ist der Verzehr in einem Umkreis von 25 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Bußgelder

Die Landesregierung hat einen umfangreichen Bußgeldkatalog zur Coronaschutz-Verordnung erlassen. Unter anderem werden bei Verstößen folgende Bußgelder fällig:

Betrieb einer der durch die Verordnung untersagte Einrichtung (Discothek, Club):
Person, die die Entscheidung über Öffnung trifft > 5.000 Euro

Betrieb einer gastronomischen Einrichtung ohne Beachtung der Hygiene- und Infektionssschutzstandards:
Betriebsinhaber, bei jur. Personen Geschäftsführung o.ä. > 2.000 Euro

Zurverfügungstellen von Räumlichkeiten für zulässige Veranstaltungen ohne Erfüllung der geltenden Voraussetzungen:
Betriebsinhaber, bei jur. Personen Geschäftsführung o.ä. > 1.000 Euro

Angabe unrichtiger Kontaktdaten beim Besuch von Restaurants oder ähnlichen gastronomischen Einrichtung:
Kundin/Kunde > 250 Euro

Förderung und Soforthilfe

Um den Schaden für die Unternehmen in Folge der Corona-Krise abzumildern haben die Bundesregierung und das Land NRW umfangreiche Fördermaßnahmen in die Wege geleitet. Zu diesem Maßnahmenpaket zählen erleichterte Kurzarbeiterregelungen, Steuerstundungen oder Kreditprogramme (insbesondere für mittlere und große Unternehmen).

Für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen ist ein Soforthilfeprogramm aufgelegt worden, mit ein Beitrag zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz und zur Überbrückung von akuten Finanzierungsenfpässen in diesen Unternehmen schnell und unbürokratisch geleistet werden soll. In NRW können Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten von diesem Programm profitieren. Alle Informationen, Fördervoraussetzungen und Förderhöhen finden Sie auf dem Soforthilfe-Portal des Ministeriums. Informationen, Kontaktadressen und Links zu den weiteren Hilfsmaßnahmen für Unternehmen hat die Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesellschaft auf Ihrer Internetseite zusammengestellt.

 

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