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Aktuelle Informationen zum Coronavirus


Aktuelle Lage

NRW: Ab Samstag (4.12.) gilt eine verschärfte Coronaschutz-Verordnung

Aktuelle Infektionszahlen in Emmerich am Rhein

Entwicklung der Wocheninzidenz im Kreis Kleve

 

NRW: Ab Samstag (4.12.) gilt eine verschärfte Coronschutz-Verordnung

Zur Begrenzung der auf ein deutlich kritisches Niveau gestiegenen Infektionszahlen und zur Sicherung der medizinisches Versorgung in den Krankenhäusern tritt in Nordrhein-Westfalen ab Samstag, 4. Dezember 2021, eine neue Coronaschutz-Verordnung in Kraft (den gesamten Verordnungstext finden Sie am Ende der Seite unter "Downloads"). Mit den darin enthaltenen Maßnahmen soll auch den möglichen Risiken der neuen Omikron-Variante sehr frühzeitig entgegengewirkt werden. Mit Inkrafttreten der neuen Coronaschutzverordnung werden die Einschränkungen für Personen, die weder geimpft noch genesen sind, nochmals deutlich verschärft. Hier die wichtisten Regelungen im Überblick:

Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Menschen
Menschen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, dürfen sich bei privaten Zusammenkünften im öffentlichen und privaten Raum nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen. Kinder unter 14 Jahren sind hiervon ausgenommen. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Diese strenge Regelung greift auch dann, wenn ungeimpfte mit geimpften bzw. genesenen Personen zusammentreffen. Nur für private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen, gilt die vorgenannte Kontaktbeschränkung nicht.

Ausweitung der 2G-Regeln für den Einzelhandel
Im Bereich von freizeitbezogenen Einrichtungen und Veranstaltungen bleiben die bestehenden 2G-Regelungen erhalten und werden auf den Einzelhandel erweitert. Zugang zu Geschäften haben demnach nur noch vollständig Geimpfte und Genesene. Davon ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. Der Zugang wird von den Geschäften kontrolliert.

Private Zusammenkünfte in Hotspots
In Kreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 350 müssen alle Kontakte reduziert werden. Deshalb gilt bei privaten Feiern und Zusammenkünften von Geimpften und Genesenen eine Teilnehmergrenze von 50 Personen in Innenräumen und 200 Personen im Außenbereich. Für nicht immunisierte Personen bleibt es bei den oben genannten deutlich strengeren Kontaktbeschränkungen; finden Feiern in Einrichtungen mit einer 2G-Regelung statt, können sie ohnehin nicht teilnehmen.

Schließung von Einrichtungen mit hohem Infektionsrisiko
Um die Ausbreitung des Virusgeschehens weiter einzudämmen, werden Clubs und Diskotheken als Einrichtungen mit besonders hohem Infektionsrisiko geschlossen. Dies erfolgt aufgrund der überregionalen Einzugsgebiete bewusst unabhängig von der lokalen Inzidenz mit Wirkung für das gesamte Land.

Kapazitätsbegrenzung für Großveranstaltungen
Überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen werden deutlich eingeschränkt. Die Kapazitätsbegrenzung greift nun bereits ab 1.000 Zuschauenden. Darüber darf nur noch 30 Prozent der Kapazität genutzt werden. Alternativ kann auch auf 50 Prozent der Gesamtkapazität abgestellt werden. Allerdings gilt in beiden Varianten unabhängig von der Größe des Veranstaltungsorts: Es besteht eine absolute Obergrenze von maximal 5.000 Zuschauenden in Innenräumen und maximal 15.000 Zuschauenden im Freien. Für diese Veranstaltungen gelten weiterhin die 2G-Regel (vollständig geimpft oder genesen) sowie grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Weihnachtsmärkte bleiben unter 2G- und AHA-Regeln möglich
Ebenfalls unter der 2G-Regelung können auch Weihnachtsmärkte geöffnet bleiben. Weil im Freien die Ansteckungsgefahren geringer sind als zum Beispiel in der Innengastronomie, ist dies bei den aktuellen Inzidenzzahlen in Nordrhein-Westfalen – die immer noch sehr deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegen – nach wie vor vertretbar. Möglichst viel Abstand und je nach kommunaler Regelung eine Maskenpflicht sind aber wichtig, um verbleibende Infektionsrisiken auch hier möglichst zu minimieren.

Regelungen für Kinder und Jugendliche
Schülerinnen und Schüler gelten weiterhin aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind von Beschränkungen auf 2G und 2G-plus ausgenommen.

Infektionszahlen

Bis zum 08.12.2021 (0:00 Uhr) waren labortechnisch nachgewiesen 82 Personen (Veränderung zum Vortag: -5) im Stadtgebiet Emmerich vom Coronavirus infiziert, insgesamt 137 Personen (+13) befinden sich in angeordneter Quarantäne. In den vergangenen 24 Stunden sind statistisch 12 Neuinfektionen erfasst worden. Damit sind seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Stadtgebiet Emmerich am Rhein insgesamt 1.784 Infektionsfälle nachgewiesen worden. 26 Personen (0) aus Emmerich am Rhein sind an den Folgen der Infizierung verstorben.

Das Kreisgesundheitsamt meldet aktuell insgesamt 17.693 bestätigte Corona-Infektionen (+166), die sich auf alle Kreis-Kommunen verteilen. Davon sind aktuell 1721 Personen (-40) infiziert, 15.735 Personen genesen, 237 Personen (+1) sind verstorben. Aktuell befinden sich 57 Personen (-6) im Krankenhaus.

Sämtliche Pressemitteilungen des Kreises Kleve und weitere Informationen zum Coronavirus finden Sie auch auf der Internetseite des Kreisgesundheitsamtes.

Entwicklung Wocheninzidenz
 
 Kreis KleveLand NRWBundesrepublik
Mi., 08.12.298,8290,2427,0
Di., 07.12.310,9297,0432,2
Mo., 06.12.289,6290,3441,9
So., 05.12.287,6290,2439,2
Sa., 04.12.315,1288,5442,7
Fr., 03.12.323,7288,1442,1
Do., 02.12.312,8282,7439,2
Mi., 01.12.308,0289,1442,9
Di., 30.11.299,4285,9452,2
Mo., 29.11.275,2276,8452,4
So., 28.11.285,4276,4446,7

Hospitalisierungsrate*

 
 Land NRWTendenzBundesrepublikTendenz
Mi., 08.12.4,62steigend5,79leicht steigend

(* Hospitalisierungsrate: Anzahl der an das Robert-Koch-Institut übermittelten COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb eines 7-Tage-Zeitraums, die ins Krankenhaus aufgenommen werden mussten. Quellen: Corona-Dashboard RKI)

 


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Wichtige Links und Rufnummern

Verhaltenshinweise für die Bevölkerung

Um die Verbreitung des Coronavirus wirkungsvoll zu verlangsamen, ist ein entsprechendes Verhalten aller Emmericherinnen und Emmericher notwendig. Deshalb halten Sie sich weiterhin an folgende Maßnahmen und beachten die Hygienetipps:

  1. Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände!
  2. Fassen Sie mit ungewaschenen Händen nicht an Mund, Augen oder Nase.
  3. Halten Sie mindestens 1,5 - 2 Meter Abstand zu anderen Menschen!
  4. Achten Sie darauf beim Husten und Niesen ein Taschentuch zu nutzen oder die Armbeuge vor Mund und Nase zu halten.
  5. Achten Sie auf ein sauberes Zuhause und lüften Sie regelmäßig!
Corona-Warn-App installieren

Icon Corona-Warn-App

Die Bundesregierung hat die "Corona-Warn-App" veröffentlicht. Die App soll die Nachverfolgung von Kontaktketten erleichtern und so ein wichtiger Baustein im Kampf gegen den Coronavirus sein. Die Nutzung ist freiwillig. Sie kann ab sofort hier im Play Store von Google oder im App Store von Apple heruntergeladen und installiert werden.

Außerdem gilt eine "Maskenpflicht" in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens. So ist beim Einkaufen, in Arztpraxen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln ab Montag, 25. Januar 2021 das Tragen von medizinischen Masken vorgeschrieben . Nähere Informationen zu den Vorschriften sind in der "Coronaschutzverordnung" des Landes NRW festgelegt, die am Ende der Seite unter "Downloads" heruntergeladen werden kann. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, muss mit empfindlichen Bußgeldern und Strafen rechnen!

Wichtige Links und Rufnummern

Links

www.rki.de (Internauftritt des Robert Koch Instituts)

www.zusammengegencorona.de (Informationsangebot des Bundesgesundheitsministeriums)

www.land.nrw/corona (Informationen der Landesregierung)

www.mags.nrw/coronavirus (Informationen des Gesundheitsministerium NRW)

www.kreis-kleve.de/de/fachbereich5/corona-virus/ (Informationen des Kreisgesundheitsamtes)

https://www.infektionsschutz.de/ (Informationsangebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Corona-Hotlines

Hotline des Kreisgesundheitsamtes Kleve: 02821 / 594 950

Service-Telefon des Landes NRW: 0211 / 9119 1001
Mo-Fr: 7:00 - 20:00 Uhr / Sa-So: 10:00 - 18:00 Uhr

Beratungstelefone bei Konflikten zu Hause

Fachbereich Jugend, Schule, Sport (Jugendamt): 02822 / 75 1400

Beratungsstelle der Caritas: 02821 / 720 9300

Frauenberatungsstelle Impuls: 02823 / 419171

Beratungstelefon des AWO-Kreisverbandes Kleve: 02821 / 8993955

„Nummer gegen Kummer“: 116 111

Elterntelefon: 0800 / 1110550

Pflegetelefon: 030 / 2017 9131

Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 / 4040 020

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 / 116 016

Hilfentelefon für Alleinerziehende: 0201 / 82774799

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