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Betrieb von Schulen/Kitas


Schulen

Laut Mitteilung des Schulministeriums NRW gelten für alle Schulen in Nordrhein-Westfalen ab Montag, 11. Januar 2021 folgende Regelungen:

Distanzunterricht

Der Präsenzunterricht wird bis zum 31. Januar 2021 ausgesetzt. In allen Schulen und Schulformen wird der Unterricht mit dem Start nach den Weihnachtsferien ab Montag, den 11. Januar 2021, für alle Jahrgangsstufen als Distanzunterricht erteilt. Diese Regelung gilt auch für alle Abschlussklassen.

Das Schulministerium gesteht den Schulen zwei Organisationstage zu, um den Distanzunterricht vorzubereiten. Somit wird der Distanzunterricht an allen Schulen spätestens ab dem 13. Januar 2021 stattfinden. Ob die Organisationstage notwendig sind, entscheidet jede Schule selbst. Über die genauen Modalitäten des Distanzunterrichts werden die Eltern in den kommenden Tagen direkt durch die Schulen informiert. Halten Sie dazu auch das Internetangebot der Emmericher Schulen im Blick.

Abschlussklassen

Der Distanzunterricht gilt grundsätzlich auch für alle Abschlussklassen. Demnach wird es auch hier keinen Präsenzunterricht geben.

Schüler*innen der Berufskollegs in Abschlussklassen können bei besonderem pädagogischen Bedarf ausnahmsweise unter strikter Berücksichtigung der Hygienevorschriften der Corona-Betreuungsverordnung im erforderlichen Umfang im Präsenzunterricht beschult werden. Die Entscheidung darüber trifft die jeweilige Schulleitung.

Betreuungsangebot

Alle Schulen bieten ab Montag, 11. Januar 2021 ein Betreuungsangebot für Schüler*innen der Klassen 1 bis 6 an, die nicht zuhause betreut werden können. Über das genaue Angebot werden die Eltern in den kommenden tagen direkt durch die Schulen informiert. Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in Förderschulen oder in Schulen des Gemeinsamen Lernens, der eine besondere Betreuung erfordert – z.B. in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung –, muss diese in Absprache mit den Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten auch in höheren Altersstufen sichergestellt werden.

Während der Betreuungsangebote in den Schulen wird kein Unterricht stattfinden. Die Betreuungsangebote dienen dazu, jenen Schülerinnen und Schülern, die beim Distanzlernen im häuslichen Umfeld ohne Betreuung Probleme bekämen, die Erledigung ihrer Aufgaben in der Schule unter Aufsicht zu ermöglichen. Alle Eltern sind jedoch aufgerufen, ihre Kinder – soweit möglich –  zuhause zu betreuen, um so einen Beitrag zur Kontaktreduzierung zu leisten.

Um Eltern finanziell in dieser schwierigen Zeit nicht über Gebühr zu belasten, haben sich das Land NRW und die Städte und Gemeinden darauf verständigt, dass für den Monat Januar 2021 keine Elternbeiträge für den offenen Ganztag erhoben werden. Ob bereits eingezogene Beiträge erstattet oder mit den Beiträgen der kommenden Monate verrechnet werden, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.

Klassenarbeiten

Grundsätzlich werden bis zum 31. Januar 2021 keine Klassenarbeiten geschrieben. Ausnahmen gelten für in diesem Halbjahr noch zwingend zu schreibende Klausuren und durchzuführende Prüfungen in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 und den Abschlussklassen der Berufskollegs. Sie können im Einzelfall unter Einhaltung der Hygienevorgaben der Corona-Betreuungsverordnung geschrieben werden.

Kindertagesstätten und Kindertagespflegepersonen

(aktualisiert: 07.01.2021, 09:25 Uhr)

Auf Grund der aktuellen Infektionslage appelliert das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integrations des Landes Nordrhein-Westfalen für die Zeit bis zum 31. Januar 2021 an alle Eltern, ihre Kinder nicht in die Betreuungseinrichtung zu bringen und von anderen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, Beruf und Betreuung zu vereinbaren. Die Einrichtungen werden aber nicht - wie im Frühjahr - geschlossen. Es gilt weiterhin eine Betreuungsgarantie: wenn Eltern Hilfe und Betreuung benötigen, bekommen sie diese auch. Das gilt ausdrücklich unabhängig vom Beruf der Eltern und auch für private Gründe.

Um Eltern finanziell in dieser schwierigen Zeit nicht über Gebühr zu belasten, haben sich das Land NRW und die Städte und Gemeinden darauf verständigt, dass für den Monat Januar 2021 keine Elternbeiträge erhoben werden. Ob bereits eingezogene Beiträge erstattet werden oder mit den Beiträgen der kommenden Monate verrechnet werden, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.

Mein Kind wurde wegen COVID-19-Krankheitssymptomen nicht betreut. Wann kann ich das Betreuungsangebot wieder nutzen?

Grundsätzlich gilt, dass Kinder, die wegen COVID-19-Krankheitssymptomen nicht betreut wurden, vor der erneuten Aufnahme der Betreuung seit 48 Stunden ohne Symptome sein müssen. Dies müssen Eltern schriftlich bestätigen. Den entsprechenden Vordruck finden Sie am Ende der Seite und "Downloads". Bei begründeten Zweifeln an der Symptomfreiheit kann die Leitung der Einrichtung oder eine Kindertagespflegeperson von den Eltern verlangen, dass das Kind vor der Wiederaufnahme der Kinderärztin oder dem Kinderarzt vorgestellt wird.

Im Fall einer nachgewiesenen Infektion und in meldepflichtigen Verdachtsfällen nach dem Infektionsschutzgesetz ist weiter eine ärztliche Bestätigung erforderlich, dass eine Weiterverbreitung nicht mehr zu befürchten ist.

 

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(aktualisiert: 08.01.2021, 12:58 Uhr)

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