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Allgemeine Verhaltenshinweise


Wichtigstes Ziel aller Maßnahmen ist die Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus, um insbesondere ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankgungen zu schützen. Dazu können alle Bürgerinnen und Bürger einen elementaren Beitrag leisten, indem die wichtigsten Hygienetipps beachtet werden:

  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen!
  • Nicht mit ungewaschenen Händen an Mund, Augen oder Nase fassen!
  • Mindestens 1,5 - 2 Meter Abstand zu anderen Menschen halten!
  • Beim Husten und Niesen darauf achten, ein Taschentuch zu nutzen oder die Armbeuge vor Mund und Nase zu halten!
  • Auf ein sauberes Zuhause achten und regelmäßig lüften!

Aktuell gilt in Nordrhein-Westfalen eine Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase ("Maskenpflicht") in zahlreichen öffentlichen Bereichen (Bus und Bahn, Einkaufen, Gastronomie, etc.). Nach Experten-Auffassung kann das Tragen von Alltagsmasken dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu reduzieren. Weitere Information zur Maskenpflicht finden Sie hier.

Allgemeine Informationen und Hinweise zur Hygiene finden Sie auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (am Ende der Seite unter Links).

Einschränkungen des öffentlichen Lebens

Aktuell steigende Infektionszahlen führen dazu, dass die Landesregierung NRW zusätzliche Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Virus eingeführt hat, die in der Coronaschutz-Verordnung festgelegt sind. Da der Kreis Kleve mit einem aktuellen 7-Tage-Inzidenzwert von über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner die Gefährdungsstufe 2 der Coronaschutzverordnung erreicht hat, gelten zusätzliche Beschränkungen:

  • Zusammenkünfte und Treffen in der Öffentlichkeit sind nur noch bis maximal 5 Personen oder mehr Personen aus maximal 2 Haushalten zulässig.
  • Private Feste aus "herausragendem" Anlass (z.B. Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern) dürfen mit maximal 10 Personen stattfinden. Die geltenden Hygieneregeln müssen beachtet werden und alle Teilnehmer im Sinne einer Rückverfolgung namentlich erfasst werden. Wird bei privaten Feiern im öffentlichen Raum gegen die Regeln verstoßen, droht ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro. Teilnehmer, die an einem Fest mit mehr als der erlaubten Personenzahl teilnehmen, müssen mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen.
  • Gastronomiebetriebe dürfen unter Einhaltung von Hygienevorschriften täglich von 6:00 Uhr bis 23:00 Uhr öffnen. In der Zwischenzeit gilt eine Sperrstunde, in der auch der Verkauf von Alkohl verboten ist. Kunden sollten beim Besuch eines Restaurants oder eines anderen Gastronomiebetriebes die lokalen Verhaltens- und Hygienehinweise dringend beachten. Außerdem sind Gastronomen gesetzlich verpflichtet, die Besucher mit Uhrzeit, Name und Anschrift zu dokumentieren. Das erleichtert im Infektionsfall die Nachverfolgung von Infektionsketten erheblich. Wer in Kneipen oder Restaurants einen falschen Namen angibt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro rechnen.

Die Konferenz der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin hat am Mittwoch, 28. Oktober 2020 weitere weitgehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens ab Montag, dem 2. November 2020. Unter anderem sollen Gastronomiebetriebe, Kultureinrichtungen oder Schwimmbäder bis Ende November geschlosssen bleiben.

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