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Allgemeine Verhaltenshinweise


Wichtigstes Ziel aller Maßnahmen ist die Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus, um insbesondere ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankgungen zu schützen. Dazu können alle Bürgerinnen und Bürger einen elementaren Beitrag leisten, indem die wichtigsten Hygienetipps beachtet werden:

  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen!
  • Nicht mit ungewaschenen Händen an Mund, Augen oder Nase fassen!
  • Mindestens 1,5 - 2 Meter Abstand zu anderen Menschen halten!
  • Beim Husten und Niesen darauf achten, ein Taschentuch zu nutzen oder die Armbeuge vor Mund und Nase zu halten!
  • Auf ein sauberes Zuhause achten und regelmäßig lüften!

Aktuell gilt in Nordrhein-Westfalen eine Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase ("Maskenpflicht") in Bussen und Bahnen und beim Einkaufen. Nach Experten-Auffassung kann das Tragen von Alltagsmasken dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu reduzieren. Weitere Information zur Maskenpflicht finden Sie hier.

Allgemeine Informationen und Hinweise zur Hygiene finden Sie auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (am Ende der Seite unter Links).

Einschränkungen des öffentlichen Lebens

Die Landesregierung NRW lockert nach und nach die getroffenen Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Virus, die in der Coronaschutz-Verordnung festgelegt sind. Folgende Regelungen gelten:

Zusammenkünfte im öffentlichen Raum von mehreren Personen sind wieder möglich, wenn es sich dabei um:

  • Verwandte in gerade Linie (z.B. Vater und Sohn, Großmutter und Enkel),
  • Geschwister,
  • Ehegatten bzw. Lebenspartner oder
  • Mitglieder von zwei häuslichen Gemeinschaften

handelt. Darüber hinaus auch wieder Zusammenkünfte von bis zu 10 Personen im öffentlichen Raum zulässig. Diese Personen können auch in mehr als zwei verschiedenen Haushalten leben. Wichtig ist dabei allerdings, dass bei dieser Art von Zusammenkünften dokumentiert wird, in welcher Zeit das Teffen stattgefunden hat und welche Personen daran teilgenommen haben. Das erleichtert im Infektionsfall die Nachverfolgung von Infektionsketten erheblich.

Ab dem 15. Juni 2020 können private Feste aus "herausragendem" Anlass (z.B. Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern) mit maximal 50 Personen wieder stattfinden. Dabei sieht die Coronaschutz-Verordnung NRW (am Ende der Seite unter "Downloads") bestimmte Auflagen vor: so müssen die geltenden Hygieneregeln beachtet werden und alle Teilnehmer namentlich erfasst werden. Es wird dringend geraten, sich vor der Organisation einer deratigen Veranstaltung mit den einzelnen Regelungen der Coronaschutz-Verordnung vertraut zu machen.

Die Spielplätze sind wieder geöffnet und Picknicken auf öffentlichen Plätzen und Anlagen wieder erlaubt. Auch das Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist ab dem 15. Juni 2020 wieder zulässig. Allerdings müssen Besucher darauf achten, dass die Abstandsregeln und die sonstigen Vorschriften eingehalten werden.

Gastronomiebetrieben dürfen unter Einhaltung von Hygienevorschriften wieder zu öffnen. Kunden sollten beim Besuch eines Restaurants oder eines anderen Gastronomiebetriebes die lokalen Verhaltens- und Hygienehinweise dringend beachten. Außerdem sind Gastronomen gesetzlich verpflichtet, die Besucher mit Uhrzeit, Name und Anschrift zu dokumentieren. Das erleichtert im Infektionsfall die Nachverfolgung von Infektionsketten erheblich.

Bei der Nutzung von gastronomischen Außer-Haus-Verkäufen (z.B. bei Imbissen) muss aus Hygieneschutz-Gründen eine Mund-Nase-Bedeckung getragen und für den Verzehr ein Mindestabstand von 25 Metern zur Verkaufsstelle eingehalten werden.

Bußgelder

Die Landesregierung hat einen umfangreichen Bußgeldkatalog zur Coronaschutz-Verordnung erlassen. Unter anderen werden bei Verstößen folgende Bußgelder fällig:

Teilnahme an einer nicht zulässigen Veranstaltung oder Versammlung:
Teilnehmende Person > 400 Euro

Nichteinhaltung der Hygiene-und infektionsschutzvorgaben:
Veranstalter, bei jur. Personen Geschäftsführung o.ä. > 1.000 Euro

Grillen auf öffentlicher Fläche:
Jede/r Beteiligte > 250 Euro

Verzehr von Außerhaus-Speisen und Getränken im Umkreis von weniger als 25 Metern der gastronomischen Einrichtung:
Kundin/Kunde > 200 Euro

Ansammlungen von mehr als 10 Personen und ein Verstoß gegen das Verbot öffentliche Veranstaltungen durchzuführen gelten als Straftat (!) und können - je nach Schwere des Verstoßes - mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden.

 

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