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Zu Besuch bei Deutsche Gießdraht


Bürgermeister Peter Hinze, Geschäftsführer Dr. Alexander Khoury und Wirtschaftsförderin Sara Kreipe auf dem Gelände der Deutsche Gießdrath

Jetzt besuchte Bürgermeister Peter Hinze gemeinsam mit WFG-Geschäftsführerin Sara Kreipe das Unternehmen Deutsche Giessdraht in Emmerich am Rhein, um sich über die Entwicklung des Emmericher Traditionsbetriebs zu informieren.

Das im Jahr 1975 gegründete Unternehmen mit mittlerweile 110 Mitarbeitern am Standort Emmerich am Rhein, stellt heutzutage rund 250.000 Tonnen hochwertigen Kupfergießwalzdraht für den deutschen und internationalen Markt her. Die Deutsche Giessdraht gehört seit 2018 vollständig zur Aurubis AG mit Hauptsitz in Hamburg. „Ich bin seit Oktober 2019 als Geschäftsführer für den Standort Emmerich am Rhein tätig. Die letzten 2 Jahre waren auch für uns eine Herausforderung, welche wir jedoch gut gemeistert haben. Wir hatten keine Einschränkungen der Produktion. Frühzeitige Corona-Schutzmaßnahmen im Betrieb, schnelle Lösungen für mobiles Arbeiten und gute Zusammenarbeit haben den unterbrechungsfreien Betrieb gewährleistet“, wie Geschäftsführer Dr. Alexander Khoury berichtet.

Lange Tradition am Standort

Energiepreise und Energieverfügbarkeit sind natürlich auch für die Deutsche Giessdraht ein wichtiges Thema. „Wir befassen uns schon länger intensiv mit Alternativlösungen. Produktionseinschränkungen oder gar Ausfälle wollen wir auf jeden Fall vermeiden“, so Dr. Alexander Khoury. "Die Deutsche Giessdraht ist ein Unternehmen mit langer Tradition in Emmerich. Es freut mich sehr, wenn ich höre, dass man sich hier aber nicht auf Traditionen ausruht, sondern dass das Thema Nachhaltigkeit ein wesentlicher Teil der Unternehmensphilosophie ist,“ so Bürgermeister Peter Hinze.

Kupfer im Wertstoffkreislauf halten

„Dass Kupfer in vielen Anwendungen enthalten ist, ist vielen bekannt. Der hohe Anteil in den Anlagen der erneuerbaren Energien wie z. B. in Windrädern, E-Autos, Photovoltaikanlagen hat mich überrascht. Dies zusammen mit der Möglichkeit, Kupfer nach dem Gebrauch immer wieder zu recyclen und die Konsequenz, mit der Aurubis diesen wichtigen Wertstoffkreislauf im Firmenverbund aufrechterhält, ist bemerkenswert. Ich freue mich, dass nachhaltiges Handeln und Wirtschaften integrale Bestandteile der Unternehmensstrategie der Deutsche Giessdraht sind und dass das Unternehmen unter diesem Anspruch zukunftsgerichtet ausgerichtet ist“ so WFG-Geschäftsführerin Sara Kreipe.