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Neue Parkmöglichkeiten für LKW geplant


Gibt aktuell kein gutes Bild ab: die ehemalige Zollstation an der A3 bei Elten

Der Landesbetrieb Straßen.NRW will noch in diesem Jahr eine Konzeptplanung für die Brachflächen an der ehemaligen Zollstation an der Autobahn A3 zu erstellen. Dort soll zusätzlicher Parkraum für LKW entstehen, um das Defizit an Stellplätzen entlang der Stecke zwischen der Grenze und dem Autobahnkreuz Oberhausen zu mildern. „Bei einem weiterhin ansteigenden Lkw-Verkehrsaufkommen bis zum Jahre 2030 ist ohne entsprechende Parkraumerweiterung mit einem Anstieg des Defizites auf 136 Lkw-Stellplätze zu rechnen. Ein wichtiger Bestandteil eines Maßnahmenkataloges in diesem Streckenbereich wird die Umgestaltung der ehemaligen Zollstation Emmerich-Elten sein“, heißt es in einem Schreiben der Autobahnniederlassung Krefeld an den Viersener Bundestagsabgeordenten Udo Schiefner, der für die SPD-Fraktion unter anderem im Verkehrsausschuss des Bundestags sitzt und aktuell auch Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zur PKW-Maut ist. Der Brief liegt im Emmericher Rathaus vor.

Optimale Fläche für neue LKW-Stellplätze

Schiefner war im Februar auf Einladung von Bürgermeister Peter Hinze zu Besuch in Emmerich gewesen. Gemeinsam sahen sich beide damals unter anderem die ehemalige Zollstation an der Autobahn an. Der Zustand des Areals sind Hinze und Teilen der Emmericher Bevölkerung schon seit vielen Jahren ein Dorn im Auge. „Der erste Eindruck den Reisende, die aus Richtung Niederlande kommen, von Deutschland bekommen, ist dieses heruntergekommene Gebäude. Peinlich. Das ist aus unserer Sicht eine optimale Fläche für zusätzliche LKW-Stellplätze, die in NRW ja so dringend fehlen. Ich verstehe einfach nicht, dass da seit Jahren nichts passiert“, so Hinze damals. Schiefner versprach, sich zu kümmern. Jetzt also die ersten positiven Signale aus Berlin und Krefeld. „Es freut mich, dass Bewegung in die Sache kommt. Es ist doch niemandem zu erklären, dass LKW-Stellplätze an unseren Autobahnen fehlen, während ein solch gut geeignetes Areal ungenutzt brachliegt", meinte Schiefner.

Konzept, Finanzierung und dann Kauf

Weiter heißt es in dem Schreiben von Straßen.NRW an Schiefner, dass die angekündigte Konzeptplanung als Grundlage dienen soll, um anschließend mit dem Bundesverkehrsministerium über das Projekt und seine Finanzierung zu sprechen. Erst danach könne dann in die Verhandlungen über den Kauf der Flächen, die sich aktuell noch im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben befindet, eingetreten werden. „Wenn man die Zeithorizonte bedenkt, die man für derartige Projekte veranschlagen muss, dass ist klar, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis auf der Fläche konkrete Baumaßnahmen starten. Für mich ist wichtig, dass sich dort was tut – wenn auch langsam. Wir werden an der Sache weiter dranbleiben“, so Hinze.