Inhalt

Ministerin überreicht Förderbescheid


Ina Scharrenbach übergibt Förderbescheid an Josef Schott. MIt dabei: Bürgermeister Peter Hinze und MdL Dr. Günther Bergmann

Heute übergab Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichberechtigung, einen Förderbescheid in Höhe von 127.900 Euro an Josef Schott für den Erhalt des denkmalgeschützten Bauernhauses an der Reeser Straße 374. Das Objekt stammt aus dem Jahr 1893 und diente als Wohnhaus einer größeren Hofanlage. Bei dem Objekt handelt es sich um eines der wenigen erhaltenen ehemals landwirtschaftlich genutzten Gebäude aus der Jahrhundertwende im Stadtgebiet Emmerich und seinen Ortsteilen. Viele andere Gebäude aus dieser Zeit sind dem Krieg zum Opfer gefallen.

Mit den Fördergeldern finanziert die Eigentümerfamilie dringend erforderliche Erhaltungsmaßnahmen an dem alten Wohnhaus. In jüngerer Vergangenheit waren immer wieder Rissen im Mauerwerk aufgetreten. Baugrunduntersuchungen hatten ergeben, dass sich der Boden unter dem Haus auf Grund von Trockenheit stark bewegt. Das führt zu auffälligen Setzung im Gebäude mit der Folgen, dass sich zunehmend Risse an Decken und Wänden bildeten oder Türen nicht mehr richtig schlossen.

Pfahlgründungen unter dem Haus

Um das Gebäude zu stabilisieren, wurden an 16 Stellen unter dem Haus eine ergänzende Pfahlgründung installiert. Dadurch wird der Untergrund gestärkt und das Haus künftig stabilisiert.

Neben der Ministerin waren auch der Landtagsabgeordnete Dr. Günther Bergmann und Bürgermeister Peter Hinze bei der Übergabe des Förderbescheides anwesend. "Die Untere Denkmalbehörde bei uns im Haus hat diese Maßnahme befürwortet und zur Förderung empfohlen. Nur so kann dieses ziemlich einmalige Denkmal dauerhaft in unserem Stadtgebiet gesichert werden. Ich freue mich deshalb sehr, dass das Land NRW den Eigentümern bei diesen gewaltigen Sanierungsmaßnahmen finanziell unter die Arme greift", bedankte sich Hinze bei Ina Scharrenbach.