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Fördermittel für den Umstieg auf Elektromobilität


Elektroladesäule am Geistmarkt

Die Stadt Emmerich am Rhein analysiert in Kooperation mit der „Energiedenkfabrik ef.ruhr“ im Laufe der kommenden sechs Monate ihre Dienstwagenflotte. Mit dem Projekt wird ein zukunftsweisendes Flottenkonzept entwickelt, das eine verstärkte Nutzung von Elektrofahrzeugen für Dienstfahrten der Stadtverwaltung und Handlungsempfehlungen für den Aufbau von Ladesäulen vorsieht. Die Gesamtkosten für die Analyse belaufen sich auf rund 29.000 Euro. Rund 23.000 Euro davon – also 80% – werden  aus dem Landesförderprogramm „Elektromobilität in Kommunen“ finanziert. Der Förderbescheid ist jetzt im Emmericher Rathaus eingegangen.

Derzeit besteht die Dienstwagenflotte der Stadt Emmerich am Rhein ausschließlich aus Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Bürgermeister Peter Hinze sieht die Zukunft vor allem in der Elektromobilität: „Ich kann mir gut vorstellen, dass Elektrofahrzeuge gerade bei kurzen und mittleren Dienstfahrten deutlich effizienter sind. Dieses Konzept ist der erste Baustein für den Umbau des städtischen Fuhrparks. Es freut mich, dass es uns gelungen ist, die Förderung für dieses Projekt einzuwerben. Ich gehe auch davon aus, dass wir mit Hilfe des Konzeptes und mit Unterstützung der Stadtwerke Emmerich auch noch weitere Fördermittel generieren werden, zum Beispiel für die Anschaffung von Fahrzeugen oder den Bau von Ladesäulen.“

Die Stadtverwaltung befindet sich aktuell in Gesprächen mit den Stadtwerken über ein Gesamtkonzept für den Ausbau der Elektromobilität im Stadtgebiet.