Inhalt

Archiviert: Dienst-Tablets für alle Lehrkräfte


Peter Hinze übergibt im Foyer der Rheinschule Dienst-Tablets für die Lehrkräfte an Schulleiterin Birgit van Driel. Mit dabei: Dirk Loock vom Fachbereich Schule und Sport und Raoul Schwarz, Leiter der IT-Abteilung im Rathaus.

Bürgermeister Peter Hinze hatte wertvolle Fracht dabei, als er jetzt die Rheinschule besuchte: gemeinsam mit Raoul Schwarz, Leiter der IT im Rathaus, und Dirk Loock, Leiter des Sachgebiets Schule und Sport, überbrachte er Tablets für alle Lehrerinnen und Lehrer an der Grundschule in der Innenstadt. Schulleiterin Birgit van Driel nahm die Geräte für ihr Kollegium dankbar entgegen: „Der Einsatz der Tablets ist in vielerlei Hinsicht eine effektive Unterstützung für die Lehrerkräft. In Kombination mit den Smartboards, für das Distanzlernen mit videobasiertem Unterricht oder für die Schülerverwaltung sind diese Dienstgeräte –  auch unter dem Aspekt des Datenschutzes – ein wichtiges Instrument für den Schulalltag.“

In den letzten Tagen sind auch die Lehrkräfte an allen anderen Emmericher Schulen mit Tablets ausgestattet worden. Insgesamt 274 Endgeräte waren von der IT-Abteilung im Emmericher Rathaus eingerichtet und entsprechend vorbereitet worden. „Digitale Bildung ist schon seit längerer Zeit ein wichtiges Thema für uns. Ich bin sehr dankbar, dass sich die IT-Kollegen damit so intensiv auseinandersetzen und viel Zeit aufwenden, um im Austausch mit den Schulen immer wieder für Innovationen an und in den Schulen zu sorgen“, zeigte sich Peter Hinze zufrieden.

Endgeräte für bedürftige Familien

Aktuell werden im Rathaus nach und nach über weitere 374 Tablets für Kinder von sozial bedürftigen Familien für den Einsatz im Digital-Unterricht vorbereitet. Die Endgeräte sollen dann über die Schulen verliehen werden. „Es gibt viele Familien in unserer Stadt, die nicht über die entsprechende Technik verfügen, damit ihre Kinder vollwertig am Digitalunterricht und am Homeschooling teilnehmen können. Diese Maßnahme ist ein Baustein für mehr Bildungsgerechtigkeit in unserer Stadt“, so Hinze weiter. Gerne hätte die Stadt die Geräte schon Ende vergangenen Jahres zur Verfügung gestellt, aber der zugesagte Liefertermin wurde immer wieder nach hinten verschoben. Weitere Informationen über die Ausleihe der Endgeräte an bedürftige Familien erhalten die Eltern in Kürze über die einzelnen Schulen. Finanziert werden die Geräte zum größten Teil aus Fördermitteln des Landes NRW und des Bundes.

Um die Digitalisierung an den Schulen weiter voranzutreiben, plant die Stadt in diesem und im kommenden Schuljahr alle Schülerinnen und Schüler an Grund- und weiterführenden Schulen in der Stadt mit Tablets auszurüsten. So sollen schon mit Beginn des neuen Schuljahres in diesem Sommer alle rund 1600 Schülerinnen und Schüler am Gymnasium und der Gesamtschule ein solches Endgerät erhalten. Für den Schuljahresbeginn 2022/2023 sollen dann auch alle Grundschülerinnen und -schüler ausgestattet werden. Für die moderne Ausrüstung investiert die Stadt in den kommenden beiden Jahren fast 970.000 Euro, zum Teil gefördert aus dem Digitalpakt.

Besseres WLAN an den Schulen

Eine weitere Maßnahme, die aktuell umgesetzt wird, ist der Ausbau der WLAN-Infrastruktur am Willibrord-Gymnasium, der Rheinschule und den Grundschulen in den Ortsteilen Elten, Hüthum und Praest. „Das ist einfach notwendig, um die Tablets und die Smartboards zum Alltag im Unterrichtsgeschehen zu machen. Wir wären da gerne schon weiter, aber leider hapert es immer mal wieder an der Lieferung der entsprechenden Technik“, so Hinze.