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Archiviert: Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners gestartet


Bekämpfung des Eichenproessionsspinners von der Hubbühne aus. (Foto: presse03/wikipedia)

Ein Fachunternehmen hat im Auftrag der Stadt Emmerich am Rhein mit der diesjährigen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners begonnen. Rund 600 Eichen werden im gesamten Stadtgebiet von einer Hubarbeitsbühne mit einem Bekämpfungsmittel auf biologischer Basis besprüht, das für den Menschen ungefährlich ist.

Die feinen Härchen der Eichenprozessionsspinner können beim Menschen nach Hautkontakt oder beim Einatmen zum Teil schwere allergische Reaktionen hervorrufen. Bevor die Raupen in den Monaten Juni bis August jedoch wieder in großen Scharen auftreten, wird die Stadt Emmerich die Eichenprozessionsspinner im Rahmen der Gefahrenabwehr wieder frühzeitig bekämpfen. Nur durch vorbeugende Maßnahmen kann sichergestellt werden, dass die Population eingedämmt und insbesondere stark frequentierte öffentliche Bereiche auch während der Sommermonate gefahrlos genutzt werden können. Daher werden in den nächsten Tagen rund 600 Eichen im Emmericher Stadtkern und in den Ortsteilen

Die Aktion wird ausschließlich in öffentlichen Bereichen durchgeführt, die regelmäßig genutzt werden. Dazu zählen etwa Kinderspielplätze, Schulen oder Friedhöfe. Behandelt werden aber auch Eichen an stark frequentierten Radwegen.

An weniger stark genutzten Straßen, Wegen und Plätzen, an denen mit Eichenprozessionsspinnern zu rechnen ist, werden Schilder mit entsprechenden Warnhinweisen und Verhaltensregeln aufgestellt.

Die Stadt Emmerich am Rhein bittet die Bevölkerung um Verständnis für diese Aktion. Schließlich ist es gemeinschaftliches Ziel, Gesundheitsgefährdungen für die Bevölkerung zu vermeiden und die betroffenen öffentlichen Flächen auch während der Sommermonate gefahrlos nutzen zu können.

Eichenprozessionsspinner kommen ausschließlich an Eichen vor

Zurzeit erreichen Stadtverwaltung und Kommunalbetriebe auch wieder Hinweise von Bürgern, die an Straßenrändern stark abgefressene Gehölze oder Gehölzstreifen sehen, die auch noch mit einem spinnennetzartigen Netz überzogen sind. Verantwortlich dafür ist aber nicht der Eichenprozessionsspinner, sondern die Gespinstmotten. Die Tiere sind für Menschen und Pflanzen ungefährlich. Ab Ende Juni treiben die betroffenen Pflanzen wieder aus. Eichenprozessionsspinner kommen ausschließlich an Eichenbäumen vor.

Für Fragen in Sachen Eichenprozessionsspinner und Bekämpfungsaktion steht Ihnen Georg Holtkamp von den Kommunalbetrieben Emmerich unter der Rufnummer 02822-925634 zur Verfügung.

 

(Foto: Wikipedia/presse03 | Lizenz: CC BY-SA 4.0)