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11. Netzwerktag von pro kids fand statt!


Das 11. Netzwerktreffen von Pro Kids in der Christuskirche.

Pro Kids berichtet:

Selten wurde bei einem Netzwerktag so viel gelacht wie in diesem Jahr. Verantwortlich dafür war der Referent: Dr. Jan-Uwe Rogge. Er war extra aus Norddeutschland angereist und hatte eine wichtige Botschaft im Gepäck: Erziehung kann Spaß machen!

Gleich zu Beginn stellte er klar: „Kinder lachen etwa 400mal am Tag und Erwachsene vielleicht 20mal, wenn es viel ist.“ Den Schnitt der Erwachsenen hat er gestern deutlich in die Höhe getrieben.

Gaby Niemeck hatte zum elften Netzwerktag von pro kids in die Christuskirche eingeladen. „Ich wollte kein Thema, bei dem es um das große C geht“, sagt Niemeck zur Begrüßung, „sondern es sollte etwas fröhliches sein. Etwas das Spaß macht. Dafür habe ich den perfekten Referenten gefunden.“

Dr. Jan-Uwe Rogge ist einer bekanntesten Autoren, wenn es um Erziehungsthemen geht. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die sich mit allen Bereichen der Erziehung befassen.

Zentrale Botschaft von Rogge war: „Lasst die Kinder wie sie sind. Versucht nicht, sie zu verändern, sondern nehmt sie so an. Dann könnt ihr jede Menge von ihnen lernen.“ Immer wieder ließ Rogge Anekdoten aus seiner jahrelangen Erfahrung einfließen. „Ich erzähle gerne Geschichten, denn die kann man sich besser merken, als bloße Theorie“, erklärt er. So berichtet er über Hannes, Olivia und Benjamin, die er selbst kenne gelernt hat und deren Eltern er Erziehungstipps gab, „denn davon lebt er ganz gut.“ Er erzählt seine Episoden stets mit einem Augenzwinkern und lässt immer wieder Zitate von Pestalozzi, Montessori oder Udo Lindenberg einfließen. Auch in der Bibel finden sich passende Geschichten. Zum Beispiel Lukas 15 – die Geschichte über den verlorenen Sohn.

Die Zuhörer hängen an seinen Lippen und häufig wird ein Taschentuch gezückt, um sich Lachtränen abzuwischen.

Eine gelungene Veranstaltung von der die Fachkräfte ganz viel positive Energie mit in ihre Arbeit mit den Kindern und Familien nehmen, denn die letzten anderthalb Jahre waren eine Herausforderung und das große C ist noch nicht vorbei.