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Inhalt

67-4 Richtlinien zur Verleihung des Umweltschutzpreises

Richtlinien für die Verleihung des Umweltschutzpreises der Stadt Emmerich am Rhein vom 08.04.1987

§ 1

Die Stadt Emmerich am Rhein stiftet den "Umweltschutzpreis der Stadt Emmerich am Rhein". Der Preis soll dazu beitragen, umweltbewusstes Verhalten zu fördern.

§ 2

Der Preis kann jährlich einmal verliehen und auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden.

Der Preis wird in Form von Sach- oder Geldpreisen mit einem Geldwert von maximal 2.500 Euro ausgelobt.

Es ist zulässig, dass der Geldwert unter 2.500 Euro liegt.

§ 3

Gegenstand der Auszeichnung können sowohl geistige Beiträge als auch praktische Aktivitäten sein, die

  • die vorhandenen Umweltbeeinträchtigungen, wie Lärm, Verschmutzung der Luft, des Wassers oder der Landschaft und die Zerstörung natürlicher Lebensräume mindern,
  • konkrete Umweltverbesserungen, wie Schaffung eines humanen Wohn- und Arbeitsfeldes, Erhaltung und Schaffung von Grünbereichen und Erholungszonen bewirken oder zur Verschönerung des Stadtbildes beitragen,
  • mit Landschaftspflegemaßnahmen zur Erhaltung des Landschaftsbildes, der Landschaftsstruktur und der Landschaft als Lebens- und Erholungsraum beitragen,
  • ein besonderes Verdienst für den Umweltschutz darstellen. Insbesondere gilt dies für den Einsatz von Interessengruppen und Initiativen für Belange des Umwelt- und Naturschutzes.
§ 4

Der Umweltschutzpreis kann an natürliche oder juristische Personen oder Personengruppen verliehen werden.
Die Preisträger haben entweder in Emmerich am Rhein beheimatet zu sein, oder in einer besonderen Beziehung zur Stadt zu stehen. Von der Teilnahme am Wettbewerb sind Mitglieder des Rates, der Ausschüsse sowie Bedienstete der Stadt Emmerich am Rhein ausgeschlossen.

§ 5

Der Umweltschutzpreis wird durch den Bürgermeister der Stadt Emmerich am Rhein in öffentlicher Sitzung des Rates der Stadt durch Übergabe der Verleihungsurkunden und Preise verliehen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

§ 6

Der Umweltschutzpreis wird öffentlich ausgeschrieben.

Vorschlagsberechtigt sind alle Einwohner, Bürger, Parteien, Vereine, Organisationen und Mitarbeiter der Stadt Emmerich am Rhein.

Über die Vorschläge hat das Preisgericht zu beraten und zu entscheiden.

§ 7

Über Zusammensetzung des Preisgerichtes entscheidet der Rat der Stadt Emmerich am Rhein in einfacher Mehrheit.

Das Preisgericht setzt sich wie folgt zusammen:

  • der Bürgermeister als Vorsitzender des Preisgerichtes,
  • das übrige Preisgericht setzt sich zusammen aus je einem Mitglied der im Rat der Stadt Emmerich am Rhein vertretenen Fraktionen,
  • weiteres Mitglied des Preisgerichtes ist der für den Umweltschutz tätige Mitarbeiter der Stadt Emmerich am Rhein als beratendes Mitglied, jedoch ohne Stimmrecht,
  • ferner können Vertreter der Naturschutzverbände eingeladen werden, jedoch ohne Stimmrecht.
§ 8

Das Verfahren des Preisgerichtes ist nicht öffentlich.

Das Preisgericht ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Sein Vorschlag bedarf der 2/3 Stimmenmehrheit. Sollte nach Abstimmung und nochmaliger Beratung eine 2/3 Mehrheit nicht zustande kommen, so kann der Beschluss mit einfacher Mehrheit gefasst werden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Über den Vorschlag des Preisgerichts ist eine Niederschrift zu fertigen, in der die Begründung für den Verleihungsvorschlag enthalten ist.

Im Falle einer geringeren Festsetzung oder bei Nichtvergabe des Umweltschutzpreises sind in der Niederschrift die Gründe hierfür darzulegen.

 

zuletzt geändert 06.10.2009