.



Inhalt

Kommunalbetriebe kämpfen gegen Trockenheit

Kommunalbetriebe bitten um Mithilfe bei der Bewässerung.

Auch wenn es gestern einen kleinen Regenschauer gab: die letzten Wochen und Monate waren für Emmerich am Rhein überaus trocken. Das geht an vielen Pflanzen nicht spurlos vorbei. Die Kommunalbetriebe der Stadt Emmerich am Rhein bitten deshalb alle Bürger, die eine öffentliche Grünfläche oder Bäume vor der Haustüre haben, diese zu bewässern. 

Die Kommunalbetriebe selbst tun bereits ihr Möglichstes. Bei 9.500 Straßenbäumen, 145.000 Quadratmetern Grünfläche und 200.000 Quadratmetern Rasenfläche ist das allerdings kein leichtes Unterfangen. „Aktuell bewässern wir die städtischen Grünflächen mit rund 25.000 Litern Wasser pro Woche. Bei normaler Witterung kommen wir im Sommer mit weniger als einem Viertel dieser Menge aus. Gegossen wird mit einem LKW und einer Pritsche mit großen Fässern. Nun haben wir uns zusätzlich noch von einem Landwirt ein Wasserfass geliehen“, erläuterte Georg Holtkamp, zuständiger Mitarbeiter bei den Kommunalbetrieben. 

Die Gießperiode beginnt normalerweise mit den frisch gepflanzten Bäumen und steigert sich je nach Dauer der Trockenheit auf Bäume und Kleingehölze die die letzten zwei bis fünf Jahre gepflanzt wurden. In Emmerich gibt es aber auch Bäume und Sträucher, die schon 10-20 Jahre oder länger an ihrem Standort stehen. Wegen des Wetters vertrocknen auch diese. „Sollte die Trockenheit in den nächsten Tagen und Wochen noch anhalten, sterben die Bäume und Pflanzen ab. Bei den Altbäumen steigt auch die Bildung von Totholz rasant an. Dies hat dann wiederum Auswirkung auf die Verkehrssicherheit der Bäume“, so Holtkamp weiter. Somit sei im nächsten Jahr wieder mit erhöhten Kosten für die Unterhaltung und Neupflanzung der Grünflächen zu rechnen.