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Ein Emmerich-Geschenk für Rostock

Ein Emmerich-Geschenk für Rostock

Traditionsreiches Geschenk zum 800. Geburtstag der Hansestadt

Einmal im Jahr treffen sich die 190 Hansestädte der Welt zu den Internationalen Hansetagen. In diesem Jahr finden diese in der Hansestadt Rostock vom 21. bis 24. Juni statt. 2.000 Delegierte aus 16 Nationen präsentieren sich dort und treffen sich zum kulturellen, wirtschaftlichen und touristischen Austausch. Da Rostock gleichzeitig den 800. Geburtstag feiert, hat die Hansestadt sich von seinen Gästen ein Geschenk gewünscht, welches die Geschichte der Stadt und ihren Bezug zur Hanse wiederspiegelt. Der gehenkelte Eimer repräsentiert das Wappen der Hansestadt Emmerich am Rhein. Es ist ein sprechendes Wappen, das heißt, das Wappensymbol spielt auf den Namen des Inhabers an. Gleichzeitig ist es das älteste Stadtwappen Deutschlands.

Der Eimer wurde speziell für die Rostocker Hanseausstellung vom Emmericher Schreiner & Holzkünstler Markus Meyer nach dem Vorbild des Stadtwappens aus Kiefernholz angefertigt. Gefüllt wurde er mit Produkten, die symbolisch die Handelswaren in Emmerich am Rhein zur Hansezeit darstellen. Diese waren Bier, Wein, Holz, Fisch, Kaffee, Getreide, Tücher usw. Die symbolischen Produkte wurden aus unterschiedlichen Holzarten hergestellt. Emmerich am Rhein ist eine der wenigen Städte, bei denen Siegel und Wappen nicht gleich sind und nebeneinander bestehen. Das Siegel neben dem Eimer zeigt eine Burg mit drei Türmen. Über den Türmen steht das Wappen der Stadt. Die Umschrift lautet: SIGILLUM BURGENTIUM IN EMBRICA: das Siegel der Bürger in Emmerich. Der Eimer hat inklusive Befüllung eine Gesamthöhe von etwa 2 Metern. Das Stadtsiegel wurde auf einer Buchenholz-Baumscheibe eingefräst mit einem Durchmesser von ca. 0,80 Metern. Am Freitagvormittag wurde der Eimer, der vier Wochen lang wurde er in der Tourist Information ausgestellt war, abgebaut und durch Andreas Linsen und Gideon de Graaf nach Rostock gebracht.